Plastikfreier Alltag – geht das? – Zero Waste

Ein Leben ohne Plastik – ist das überhaupt Möglich? Mein kleines Selbstexperiment.
In großen Verpackungen kaufen, zB in Unverpaktläden. Das spart sehr viel Plastik ein.

Nein, ich möchte nicht auf eine Welle aufspringen. Und nein, ich mache es nicht um Likes und Klicks zu generieren. Ich mache es tatsächlich aus Überzeugung. Ja, sowas gibt es noch. Und um es vorab zu sagen, ich bin nicht perfekt. Ich werde nicht von heute auf morgen alles ändern können – und auch wollen. Es soll ein Prozess sein. Ein generelles Umdenken, ein Lernen durch den Prozess. Und genau das soll es auch werden. Ein Expermiment, welches ich hier für Euch ein wenig dokumentieren möchte und auch mit ein wenig Fakten und Wissen hinterlegen werde. Genauso sollen auch Fehler und Rückshläge hier seinen Platz finden.

Waschnüsse – eine Alternative zu Waschmittel

Was bedeutet plastikfrei Leben für mich?

Alles Plastik kommt jetzt raus – oder? Im ersten Moment denkt man vielleicht so, aber so viel Enthusiasmus ist erstmal fehl am Platz. Denn nicht jedes Plastik ist unbedingt schlecht und muss sofort entsorgt werden. In erster Linie geht es nicht darum, auf einmal jegliche Plastikprodukte zu entsorgen. Es geht erstmal darum, möglichst wenig neues Plastik in den Umlauf zu bringen. Im zweiten Schritt geht es erst darum, welche Dinge aus Plastik man im eigenen Leben durch diverse Alternativen zu ersetzen. Was bedeutet das also für mich? Mein Fokus wird in den ersten Schritten auf die alltäglichen Verbrauchsgegenstände liegen, Dinge die man immer wieder neu kaufen muss und dadurch viel Müll verursachen. Dabei denke ich vorallem an Putzmittel und Hygiene in Bad und Küche, sowie so alltägliches wie Einkaufen. Einen kleine Vorteil gegenüber anderen habe ich vielleicht beim Thema Nahrungsmittel. Dadurch, dass ich mein eigenes Gemüse und Obst anbaue und wir unsere Schafe als Fleischlieferanten haben, kann ich hier viel Müll einsparen. Zumindest den größten Teil des Jahres. Dennoch weiß ich zB, dass ich gerade im Winter noch auf zugekauftes Gemüse zurückgreifen muss. Da werde ich auf jeden Fall eine passende Alternative finden. Ich bin auf jeden Fall gespannt und werde hier regelmäßig berichten.

Die ersten Schritte in ein plastikärmeres Leben

Aller Anfang ist schwer. So auch die ersten Schritte Plastik einzusparen. Ich habe jetzt lange überlegt, wie und womit ich starte. Das ist gar nicht so einfach. Also habe ich mir überlegt, wo der meiste Plastikmüll anfällt: die Küche und das Badezimmer! Und das soll nun mein Start werden. Angefangen mit Alternativen zu den vielen Hygieneartikeln, die täglich im Bad anfallen. Oder der tägliche Hausputz, der nicht nur viele Plastikverpackungen mit sich bringt, sondern auch Chemie, die man eigentlich nicht in der Umwelt haben möchte. Also habe ich recherchiert und zusammengetragen und werde meine eigenen Erfahrungen machen. Da aber niemand, zumindest ich nicht, einfach alles andere stehen lassen kann, wird dieser Prozess immer nebenbei laufen und in den Alltag integriert werden müssen. Aber genau das ist ja der Gedanke und Plan. Integration in den Alltag ist das Ziel.

Nun ist es an mir, Euch von dieser Bewegung zu überzeugen! Zumindest hoffe ich das. Ich möchte nichts verschönigen oder verschweigen. Ich möchte transparent und offen alle Vorteile aber auch eben Nachteile darstellen und vielen Fragen nachgehen. Ist nachhaltiges Leben wirklich so teuer? Kann jeder das machen? Sind die alternativen Produkte praktikabel und wirksam? Und vieles mehr! Also meine lieben, wenn ihr noch nicht Plastik spart und nachhaltig lebt und es ändert wollt, dann begleitet mich doch ein Stück auf meinem Weg. Aber auch die vielen Menschen, die bereits auf dem guten Weg sind, möchte ich zu einem regen Austausch einladen und gerne um Tipps und Tricks bitten. Lasst uns zusammen die Welt verändern und als Vorbilder voran gehen!

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